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Tierbestattungen
Wer selbst kein Haustier besitzt, kann es wahrscheinlich nicht nachvollziehen, warum ein Tierbesitzer beim Tod seines Tieres so ein Theater macht. Aber Tierbesitzer haben zu ihren Lieblingen ein anderes Verhältnis, denn für sie war es nicht nur ein "Tier", sondern auch ein treuer Freund und ein Familienmitglied.

Foto: Tierurnen von Vergissmeinnicht Tierbestattungen (Betrieb eingestellt!)

Über den Tierarzt
Wenn ein Haustier aus Altersgründen oder Krankheit verstirbt oder beim Tierarzt euthanasiert (eingeschläfert) werden muss und keine Möglichkeit besteht, das Tier selbst beizusetzen, kann dieses zur weiteren "Entsorgung" beim Tierarzt verbleiben.

Früher landeten Haustiere in der Tierkörperverwertungsanstalt (Verarbeitung zu Tiermehl/Tierfett), aber aus ethischen Gründen haben die Tierärzte sich dazu entschlossen, diese über Tierkrematorien einäschern und ihre Asche über entsprechende Flächen verstreuen zu lassen.

Im eigenen Garten
Wer im Besitz eines Gartens ist, kann dort kleinere Tiere (Hunde, Katzen, Vögel, Hasen), sofern das Grundwasser nicht gefährdet ist und das Tier nicht an einer meldepflichtigen Krankheit (z.B. Tollwut) gestorben ist, beerdigen.

Der Tierkörper muss in einer Tiefe von mindestens 50 cm begraben werden. Der §5 des Tierkörperbeseitigungsgesetzt regelt dies, welches in Deutschland bundesweit Gültigkeit hat!

Einäscherung
Eine weitere Möglichkeit ist die Einäscherung in einem "Tierkrematorium". Hier kann man seinen treuen Freund in einer Urne auf einem Tierfriedhof begraben, aus seiner Asche einen Schmuckstein anfertigen lassen oder die Urne sogar mit nach Hause nehmen, um seinen treuen Freund immer bei sich zu haben.

Verboten ist
Tote Tiere im Wald oder öffentlichen Orten (z.B. Parkanlagen) zu begraben!


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