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Katzenkrankheiten: Pseudowut - Aujeszkysche Krankheit


Erreger:
Virus-Infektion | Herpes-Viren (Herpes suis)

Übertragung:
Auslöser kann infiziertes, nicht ausreichend erhitztes Schweinefleisch sein oder, was aber selten auftritt, durch Rindfleisch oder Fressen von infizierten Ratten, oder durch direktem Kontakt mit infizierten Schweinen. Die Viren gelangen zunächst in den Verdauungstrakt der Katze und wandern anschließend zum Gehirn. Dort lösen die Viren Enzündungen aus und zerstören das Nervengewebe. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) dauert es mehrere Tage und nach 1-2 Tagen tritt der Tod ein.

Krankheitsanzeichen:
Die Tiere zeigen Unruhe, Appetitlosigkeit und Erbrechen, Schluckbeschwerden und es können Bewegungs- und Koordinarionsstörungen und sogar Lähmungen auftreten. Außerdem können die Tiere unter einen unstillbaren Juckreiz leiden oder sie lecken, beißen oder kratzen sich wund. Dieser Juckreiz kann so stark werden, dass die infizerte Katze anfängt, sich selbst zu verletzen und krampfähnliche Bewegungen vollführt – daher auch der Name "Pseudowut". Wenn die Katzen können, verlassen sie ihr Zuhause oder ziehen sich zurück. Nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, stirbt das Tier innerhalb von 12 bis 48 Stunden

Diagnose:
Eine genaue Diagnose kann nur nach dem Tod des Tieres festgestellt werden, da hier die Gefahr der Verwechslung mit Tollwut bestehen kann.

Behandlung:
derzeit keine!

Vorbeugung:
Nur durchgekochtes Fleisch verfüttern (vor allem Schweine- und Rindfleisch!)

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich!


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"Glücklich ist das Haus mit mindestens einer Katze."
- Sprichwort aus Italien -
Wichtige Infos:
Katzenwissen-online.de
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