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Katzenkrankheiten: FIA - Feline Infektiöse Anämie
Blutarmut bei Katzen

Bei der Felinen Infektiösen Anämie (FIA), auch bekannt als Blutarmut bei Katzen, handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Sie wird ausgelöst durch den Erreger Haemobartonella felis, einem Bakterium aus der Gruppe der Mycoplasmen und befällt das Blut der Katze. Eine FIA-Infektion hat die Zerstörung der wichtigen roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die für den Sauerstoff-Transport im Blut verantwortlich sind, zur Folge.

Häufige Symptome dieser hämolytischen Anämie (Armut an roten Blutzellen) sind bei Katzen
  • Gewichtsabnahme
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • blasse Schleimhäute

Zur Behandlung von FIA-Infektionen werden Tetracycline eingesetzt. Dabei handelt es sich um antibiotischen Wirkstoffe, die die Eiweissbildung der Bakterien hemmt und den Verlauf der Infektion abschwächt bzw. stoppt.
Die Therapiedauer beträgt ca. 2-3 Wochen, eine zusätzliche Stärkung des Allgemeinbefindens kann hier angezeigt sein. In schweren Fällen sind auch Bluttransfusionen möglich, dabei werden den Katzen 40-50 ml Fremdblut von erregerfreien Katzen übertragen. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, liegt die Tödlichkeit bei ca. 30%. Nach einer überstandenen FIA bleibt die Katze ein Leben lang Überträger der Krankheit.

Eine vollkommen sichere Vorbeugung gibt es gegen die Blutarmut nicht, da immer noch ungeklärt ist, auf welchem Weg genau der Erreger übertragen wird.
Jedoch werden Flohbisse als Ursache für eine FIA vermutet, daher sollte - gerade bei Freigängern - auf die Vorbeugung und Bekämpfung von Flöhen geachtet werden
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"Glücklich ist das Haus mit mindestens einer Katze."
- Sprichwort aus Italien -
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