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Erste-Hilfe: Vergiftungen bei Haustieren
Hier ist schnelles Handeln erforderlich, da einige Toxine je nach Gift und Dosis schnell und andere erst nach Tagen ihre Wirkung zeigen. Seien Sie trotzdem ganz ruhig und verfallen nicht in Panik. Setzten Sie sich mit Ihrem Tierarzt*in in Verbindung und berichten vom Vergiftungsverdacht. Fahren Sie anschließend so schnell wie möglich in eine Tierarztpraxis oder Tierklinik.

Verabreichen Sie der Katze/Hund niemals Milch oder andere Flüssigkeiten, da die Giftstoffe im Körper sonst noch schneller vom Blut aufgenommen werden.

Typische Vergiftungsanzeichen sind:
  • Erbrechen, Durchfall, ein harter, geblähter Bauch
  • vermehrter Speichelfluss
  • Benommenheit, Gangunsicherheit
  • Zittern, Krämpfe
  • Lähmungserscheinungen
  • enge oder weite Pupillen
  • starke Aufregung
  • Atemprobleme

Wichtige Fragen:
  • Wann und welche Menge hat das Tier aufgenommen?
  • Verhält/Bewegt sich das Tier normal?
  • Wie sind die Pupillen (klein, groß, unterschiedlich)?
  • Welche Farbe haben die Schleimhäute? (normal: Katzen blassrosa/Hunde kräftig rosa bis rosarot)
  • Befinden sich Einblutungen oder Gelbfärbungen im Auge?
  • Wie ist der Bauch (locker, angespannt oder schmerzhaft?

Kontaktieren Sie eine Giftnotrufzentrale und fragen Sie nach Gesundheitsgefährdung und Gegenmitteln.

Giftnotrufe:
Nordrhein-Westfalen: Tel.: 0228/ 19 240 Homepage


Thema überarbeitet am: 07.03.2022

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