Title
Direkt zum Seiteninhalt
Erziehung von Katzenkindern
In der 6.-12. Lebenswoche durchlebt das Kitten die sogenannte "Prägezeit". Diese Zeit ist für Katzenwelpen besonders wichtig, da sie von ihrer Katzenmutter oder anderen Katzen im Rudel alles lernen, was für ihre weitere Entwicklung notwendig ist. In der Gruppe wäre das zum Beispiel das Spielen mit Artgenossen oder wie es sich gegenüber anderen Katzen in bestimmten Situationen verhalten muss.

In den ersten Wochen kann ein unerfahrener Katzenbesitzer viel falsch machen, was später, wenn die Katze älter geworden ist, nur schlecht in ihrem Verhalten zu korrigieren ist. Hier ist von den Ersatzteltern viel Durchhaltevermögen und Konsequenz gefragt - auch wenn es manchmal schwer fällt.


Foto: Katzenkind Polly beim Spielen

Hände und Zehen sind kein Spielzeug
Einige Menschen finden es süß, wenn sie einem Katzenbaby die Hand hinhalten, diese vom Kitten umarmt wird und dann beißt oder kratzt. Je älter die aber Katze wird, umso heftiger wird auch ihr Spiel und desto schmerzhafter kann es für den Menschen werden. Hier wird dann oft der "aggressiven Katze" die Schuld zugeschoben, obwohl der Mensch ihr Verhalten im Babyalter gefördert hat. Verwenden Sie lieber eine Spielangel oder ein anderes Spielzeug zur Beschäftigung!

An den Beinen hochspringen
Wenn die Stubentiger noch klein sind, mag es für den Tierbesitzer lustig sein, wenn sich das Kitten wie an einem Kratzbaum am Bein hoch zieht. Wenn die kleine Mieze aber älter geworden ist und inzwischen 4 Kilo wiegt, ist das für Sie nicht mehr lustig und kann unter Umständen sehr schmerzhaft und mit einigen Wunden verbunden sein.

Am Tisch betteln
Nicht nur Hunde haben es drauf, nett zu schauen und ihren "Dackelblick" für kleine Leckereien einzusetzen. Sobald Sie ihrer Katze angewöhnen kleine Leckereien vom Tisch zu bekommen, werden Sie den kleinen Minitiger nicht mehr los. Zumal manche Lebensmittel sowieso nicht für Katzenmägen geeignet sind!
Zurück zum Seiteninhalt