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Welche Katze passt zu mir
Als erstes sollten Sie in sich gehen und überlegen, was Sie der Katze an Platz und Zeit bieten können und wollen. Die Fülle an Katzenrassen in Deutschland ist gewaltig und man kann hier schnell den Überblick verlieren. So unterschiedlich wie Menschen, ist auch jede Katzenrasse bezüglich ihrer Ansprüche bezüglich Platz oder Beschäftigung nicht für Jeden geeignet. Aber welche Katzenrasse passt zu mir?

Foto: Katzenkind
Foto: Süßes Katzenkind auf dem Arm der Besitzerin

Die Rassekatze
Auch bei Rassekatzen gibt es unterschiedliche Charakteren und Haltungsansprüche. Während es Rassen gibt, deren Charakter so gefestigt ist, das sie nicht aus der Ruhe zu bringen sind und nur gelangweilt mit der Wimper zucken, gibt es andere Rassen, die sehr sensibel sind oder ausgiebig beschäftigt werden wollen und anhand ihrer Größe (z.B. Bengalkatzen) auch entprechend mehr Platz benötigen.

Informieren Sie sich beim Züchter, Literatur oder anderen Katzenhaltern über die Haltungsbedingungen der in Frage kommenden Rassekatze. Überlegen Sie sich, ob Sie den Ansprüchen des Tieres gerecht werden können und ob das nötige Budget vorhanden ist.

Was kostet eine Rassekatze
Wenn Sie Katzenliebhaber sind und nicht züchten möchten, werden Sie bei einem seriösen Katzenzüchter (auch hier gibt es leider schwarze Schafe!) für ein "Liebhabertier" ab 500 Euro aufwärts investieren müssen und für ein Zuchttier weitaus mehr. Das hört sich teuer an, aber dafür haben die Tiere schon ihre ersten notwendigen Impfungen, Gesundheitschecks, Wurmkuren und evtl. auch eine Kastration hinter sich. Verzichten Sie beim Kauf eines Tieres nie auf einen Kaufvertrag!

Rassekatzen - Welche gibt es
In Deutschland gibt es ca. 40 anerkannte Katzenrassen und jede Rasse hat ihre eigenen Vorzüge und Charaktereigenschaften. Hier fällt die Auswahl schon mal schwer. Wenn Sie sich für eine Rasse entschieden haben, kann man auf einer Katzenausstellung einige Züchter treffen und erste Kontakte zu knüpfen. Man sollte aber nicht das erstbeste Tier kaufen, sondern ruhig mehrere Züchter und deren Kittenwürfe anschauen!

Der Stammbaum
Eine Katze darf nicht als "reinrassig" bezeichnet werden, wenn kein schriftliches Dokument vorliegt. "Stammbäume" können nur durch Katzenvereine ausgestellt werden, denen der Züchter den strengen Haltungs- und Zuchtrichtlinien unterliegt, die sich an den Regeln des Tierschutzgesetzes halten.

Hat die Katze einen "Stammbaum", muss der Verkäufer die Zuchtpapiere und den aktuellen Impfausweis dem Katzenkäufer ausgehändigen - auch wenn Sie nur Liebhaber sind und keine Zucht betreiben wollen. Da seriöse Züchter in der Regel einem "Zuchtverein" angehören, sind sie außerdem dazu verpflichtet, diesen über den Verkauf des Tieres in Kenntnis zu setzen. Auf Wunsch, wird dem neuen Besitzer auch ein aktuelles Gesundheitszeugnis vom behandelnden Tierarzt ausgehändigt.

Kauf aus dem Internet
Bitte beim Kauf einer "angeblichen" Rassekatze aus dem Internet vorsichtig sein, da hier oft "schwarze Schafe" lauern. Aufmerksamkeit ist geboten, wenn zwei unterschiedliche Rassekatzen miteinander verpaart wurden, bei denen es eigentlich laut Rassestandard verboten ist (z.B. Sibirische Katzen mit Somalis o.ä.). Eine "reinrassige" Katze ist das nicht und der Preis von 200 Euro ist unrealistisch. Einen Stammbaum wird das Tier wahrscheinlich auch nicht besitzen und es kann sein, dass sich hinter den Anzeigen "Schwarzzuchten" von Massenvermehrern verbergen, die nur das schnelle Geld wollen und denen die Gesundheit der Tiere völlig egal sind.

Beispielbilder von Rassekatzen
Die Hauskatze
Wer keine Rassekatze braucht, kann sich auch guten Gewissens für eine Hauskatze entscheiden, denn sie können genauso lieb, verschmust und ein treuer Gefährte werden. Tierheime beherbergen oft viele Katzen, darunter auch manchmal Rassekatzen, die ein schönes Zuhause suchen. Versuchen Sie ihr Glück und Sie werden nicht enttäuscht werden.


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