Katzen und Hunde

"Sie sind wie Hund und Katze!", diesen Spruch haben wir alle schon mal gehört, aber das muss nicht immer so sein!

Bild: Katze und Hund
Katze und Hund liegen nebeneinander

Das Hunde und Katzen sich nicht verstehen, liegt daran, dass ihre Körpersprache unterschiedliche Emotionen ausdrückt und sie sozusagen "aneinander vorbeireden". Während ein Hund z.B. mit aufregendem schwanzwedeln "Freude" ausdrückt, bedeutet es bei einer Katze, dass sie aufgeregt ist und evtl. einen Angriff startet.

Tiere langsam aneinander gewöhnen

Die Gewöhnung ist einfacher, wenn die Tiere schon als Welpen aufgenommen und gemeinsam zusammen aufwachsen. Sie lernen sich schon von klein auf kennen und wissen später ganz genau, wie sie sich dem anderen gegenüber verhalten müssen.

Bei älteren und sich fremden Tieren ist etwas schwieriger. Genau wie bei der Eingewöhnung einer Katze in ein bestehendes Katzenrudel, so sollte auch der Hund und die Katze langsam aneinander gewöhnt werden.

Am besten werden die Tiere ein paar Tage getrennt gehalten. Dazu wird die Katze am besten in einem anderen Raum untergebracht. Tauschen Sie nach einer gewissen Zeit die benutzten Liegeflächen der Tiere untereinander aus. Durch den Austausch der Unterlagen wird schon mal der fremde Geruch des anderen Tieres wahrgenommen.

Später kann man weitergehen, indem man z.B. eine Zwischentür einbaut, die aber aus Sicherheitsgründen mit Plexiglas versehen wurde. Die Tiere können sich zwar sehen, aber der direkte Kontakt wird vermieden. Nach ein paar Tagen kann man das Plexiglas langsam entfernen, und dieses durch ein Netz ersetzen. Die Tiere können sich zwar beschnuppern, dennoch kann ein direkter Kontakt vermieden werden.

Wenn alles umsonst ist...

Sollte ein Hund im allgemeinen schon eine gewisse Aggressivität gegen Katzen zeigen und/oder diese auch schon mal verletzt haben, sollte von einer Katze als weiteren Hausgenossen lieber verzichtet werden.

Bildquelle © Zauberhafte-Seelen.de




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