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Clickerbox

Birgit Rödder


"Trickschule für Katzen"

Christine Hauschild

Clickertraining - Beschäftigung für Stubentiger

Egal ob Jung- oder Altkatze, dass Clicker-Training kann wunderbar zur Katzenerziehung und Katzenbeschäftigung angewandt werden. Als erstes benötigt man einen Clicker-Stab und ganz viele kleine Leckerlies, die als Belohnung dienen.

Wenn man eine Katze, die zu einem "Couch-Potato" mutiert ist und gerne vor neuen Herausforderungen stellen möchte, muss das Tier zunächst auf das Clickern "konditioniert" werden.

Die Konditionierung

Hierzu nehmen wir einige kleine Leckerchen, betätigen den Clicker und innerhalb von 1-2 Sekunden folgt die Belohnung. Somit hat der "Click" immer eine ganz besondere Bedeutung für das Tier. Später kann der Clicker für andere Zwecke eingesetzt werden und dem Tier somit zeigen, dass seine Mitarbeit Erfolg hat und belohnt wird. Das nennt man "klassische Konditionierung".

Dieser Schritt ist nur einmal notwendig: Einmal gelerntes verlernt man nie - ist wie mit dem Fahrrad fahren. Nun muss die Katze lernen, dass sie den Click selbst auslösen kann, wenn sie ein bestimmtes Verhalten zeigt.

Clickertraining kann eingesetzt werden um...

  • Langeweile vorzubeugen,
  • um der Katze Tricks beizubringen (wie z.B. Hight Five),
  • um freiwillig und ohne Angst in den Transportkorb gehen,
  • um Medikamente zu verabreichen,
  • um die Abnahme von Blut u.s.w. zu erleichtern.
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Mia berührt Targetstab
Mia berührt Targetstab

Was bdeutet "Targettraining"?

"Target" kommt aus dem englischen und bedeutet "Ziel". Das heißt, der Target soll also das Ziel der Katze sein!

Und so gehts?

Clicker und Leckerchen hinter dem Rücken verstecken. In der einen Hand den Clicker und mit der anderen Hand das "Target" einige Zentimeter vor die Katzennase halten. Damit die Katze nicht erschreckt oder mit dem Stab spielen möchte, sollten alle Bewegungen langsam ausgeführt werden.

Macht die Katze nun die kleinste Andeutung (z.B. ein Blick!), sich für den Stab zu interessieren, wird "geclickt" und dann erfolgt die sofortige Belohnung. Der Stab wird während der Belohnungsgabe hinter dem Rücken versteckt und wenn die Katze/Hund aufgefressen hat, wird die Übung nochmals wiederholt.

Die Anforderungen werden gesteigert, indem die Belohnung erst dann erfolgt, wenn das Tier den Kopf in Richtung des Stabes bewegt hat. Die genaue Beobachtung des Tieres ist wichtig, denn jede kleinste Andeutung muss belohnt werden. Bitte die Trainingseinheit nicht in die Länge ziehen, da z.B. Katzen nur kurz bei der Sache sind und schnell die Lust verlieren können.

Wenn das Tier nun zuverlässiger die Nase an den Stab tippt, wird die Übung schwieriger gestaltet, indem die Position des Stabes verändert wird. Wenn die Katze der Richtungsänderung folgt, wurde das Target-Training gemeistert!

Einsatzmöglichkeiten

Mit Clickertraining kann man alles erreichen und wenn die Katze körperlich und geistig dazu in der Lage ist, wird sie auch gerne mit Spaß und Freude mitmachen. Mit der Zeit werden einem dann neue Ideen einfallen, wie man Mensch und Tier fordern kann.




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