Buchtipp pfeil link extern 


"Katzenrassen"
von Gabriele Metz

Anschaffung: Rasse- oder Hauskatze

Für eine "echte" Rassekatze muss man bei einem Züchter aufgrund ihrer "Zuchtherkunft" etwas tiefer in die Tasche greifen, als für eine "normale" Hauskatze.

Foto: Dimi - Sibirische Katze
Dimi - Sibirische Katze

Kosten einer Rassekatze

Wenn man nicht züchten möchte, muss man bei einem seriösen Katzenzüchter (auch hier gibt es leider schwarze Schafe!) für ein "Liebhabertier" ab 400 Euro aufwärts rechnen und für ein Zuchttier deutlich mehr. Dafür haben die Tiere aber schon erste Impfungen, Wurmkuren und evtl. auch eine Kastration hinter sich.

Der Stammbaum

Hat die Katze einen "Stammbaum", muss dieser dem Katzenkäufer mit dem aktuellen Impfausweis ausgehändigt werden. Des weiteren muss der Züchter seinem Zuchtverein über den Verkauf des Tieres informieren. Auf Wunsch, wird dem neuen Besitzer auch ein aktuelles Gesundheitszeugnis der Katze vom behandelnden Tierarzt ausgehändigt.

Rassekatzen - Welche gibt es?

Wenn die Entscheidung für den Kauf einer "Rassekatze" gefallen ist, kann man auf einer Katzenausstellung einen kleinen Einblick in die Rassevielfalt erhalten und hat die Möglichkeit, hier erste Kontakte zu knüpfen. Man sollte aber nicht das erstbeste Tier kaufen, sondern ruhig mehrere Züchter und dessen Kittenwürfe ansschauen!

Kauf aus dem Internet

Bitte beim Kauf einer "angeblichen" Rassekatze aus dem Internet vorsichtig sein, da hier oft "schwarze Schafe" lauern. Aufmerksamkeit ist geboten, wenn zwei unterschiedliche Rassekatzen miteinander verpaart wurden, bei denen es eigentlich laut Rassestandard verboten ist (z.B. Sibirische Katzen mit Somalis o.ä.). Eine "reinrassige" Katze ist das nicht und der Preis von 200 Euro ist unrealistisch. Einen Stammbaum wird das Tier wahrscheinlich auch nicht besitzen und es kann sein, dass sich hinter den Anzeigen "Schwarzzuchten" von Massenvermehrern verbergen, die nur das schnelle Geld wollen und denen die Tiere und deren Gesundheit völlig egal sind.

Nicht zu viele Züchter an einem Tag besuchen: Hier kann das Risiko bestehen, dass man unbewusst Krankheiten von einem Züchter zum anderen einbringt, da jede "Zuchtstätte" über seine eigenen Bakterienherde verfügt!

Die Hauskatze

Wer keine Rassekatze braucht, kann sich auch guten Gewissens für eine Hauskatze entscheiden, denn sie können genauso lieb und verschmust sein und ein treuer Gefährte werden. Tierheime beherbergen oft viele Katzen, darunter auch manchmal Rassekatzen, die ein schönes Zuhause suchen!




Diese Homepage wurde erstellt von Lika-Webdesign.de

X-Stat.de