Parasiten: Zecken (Ektoparasiten)

Zecken gehören zu der Klasse der Spinnen und ernähren sich vom Blut des Wirtstieres/Menschen. Dazu verwendet sie ihr Mundwerkzeug, welches beim ersten Hautkontakt ein Sekret absondert, welches die Blutgerinnung und auch den Schmerz stoppt. Leider kann der Speichel auch Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger erhalten, die z.B. Borreliose oder FSME übertragen können. Nach ihrer Blutmahlzeit lassen sie sich fallen und die Weibchen legen ihre Eier ab, wonach diese meist sterben.

Zecke am Hund IMG 5993.jpg
Zecke am Hund IMG 5993“ von losch - Selbst fotografiert.
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Vorkommen:
  • Frühjahr und Herbst

Gefahren:
  • Übertragung von Borreliose, da dieses Bakterium beim Biss ins Blut des Wirtes gelangt. Im Fall einer Infektion ist um der Einstichstelle eine ringförmige Errötung zu erkennen. Hier können Fieber, Gelenkschmerzen, Entzündung des Herzens und des Nervensystems auftreten. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika

Krankheitsanzeichen:
  • bei geringem Befall keine, kleine Rötung an der Einstichstelle

Vorbeugung:
  • Katze nach Freigang regelmäßig nach Zecken absuchen
  • Die Zecke kann mit einer "Zeckenzange" durch drehen im Uhrzeigersinn und ziehen herausgezogen werden. Darauf achten, dass alle Teile der Zecke entfernt werden konnten, da an dieser Stelle sonst eine Infektion auftreten kann. Zecke nicht mit Öl o.ä. beträufeln, da diese dann "erbricht" und erst recht gefährliche Erreger ins Blut gelangen können
  • Frontline als Spray oder Spot on



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